Stadtteilmanagement / Stadtteilladen Neu-Schmellwitz

Zeitraum: seit 2006

Neu-Schmellwitz ist:

  • Das im Cottbuser Norden befindliche Wohngebiet in dem von 1985 bis Anfang der 1990er Jahre mehr als 5.500 Wohnungen für etwa 12.000 Einwohner/innen realisiert wurden
  • Das jüngste in industrieller Bauweise errichtetete Wohngebiet in Cottbus
  • Von 1990 bis 2003 Schwerpunkt für Aufwertungen im Wohnumfeld, bei der Komplettierung des Zentrums "Zuschka", der Anlage des Ernst Mucke Platzes  und von vielen Spiel-, Sport-, und Freizeitanlagen sowie zur Gestaltung des Schmellwitzer Grabensystems
  • Seit 2006 ein Schwerpunktgebiet des Stadtumbaus und des Wohnungsrückbaus - im Herbst 2006 startete der Rückbau der ersten Wohngebäude im Quartier Gotthold-Schwela-Straße
  • Im Rahmen der Schlüsselmaßnahme "Begleitung von Stadtteilen in Umbruchsituationen" des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Cottbus 2020(INSEK) eine wichtige Teilmaßnahme innerhalb der Gesamtstadt
  • Ein Stadtumbaugebiet mit einem soziokulturellen Prozess, bei dessen Gestaltung städtebauliche Strukturen an unterschiedliche Bedürfnisse, vielfältige Lebenslagen und Lebensformen der Bürger/innen anzupassen sind und eine funktionsfähige und bedarfsgerechte Infrastruktur in einer guten Qualität für die Bewohner/innen bereitzuhalten ist

 

Was sind die Aufgaben, wobei hilft das Stadtteilmanagement ?

  • Zentrale Rolle im Rahmen der organisierten Öffentlichkeitsarbeit, der Aktivierung und Einbindung breiter gesellschaftlicher Kreise sowie der Vernetzung der Stadtteilarbeit
  • Auf der Grundlage der Stadtumbauziele Einwohner/innen motivieren, sich an den Umgestaltungsprozessen zu beteiligen und eigene Ideen in Entwicklungsprozesse einzubringen
  • Zentrale Funktion als Multiplikator, Ansprechpartner für alle Beteiligten und Vermittler zwischen Bürger/innen, Trägern der Gemeinwesenarbeit, Vermietern und Stadtverwaltung
  • Dialogorientierte Arbeitsweise der Stadtteilmanagerin für die Vorbereitung, Moderation und Ergebnisaufbereitung von Arbeitskreisen, Gesprächskreisen, Konferenzen und Bürgerveranstaltungen
  • Bündeln und aktivieren der verfügbaren intellektuellen, finanziellen, infrastrukturellen und organisatorischen Ressourcen für die soziale Begleitung des Stadtumbaus
  • Einsetzen für Aktivitäten, bei denen durch bürgerschaftliches Engagement, Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure oder die Verzahnung unterschiedlicher Förderprogramme Effizienzsteigerungen, Mitteleinsparungen oder Zusatzeffekte erzielt werden können

Der Stadtteilladen:

  • wurde bereits 2006 durch ehrenamtliche Arbeit des Vereins die Stadtagenten e.V aktiviert und weitergeführt über das Regionalbudget und Arbeitsort für das Stadtteilmanagement
  • Ist zentrale, barrierefreie  Anlaufstelle für die Beratung, Aktivierung und Beteiligung der Bürger/innen am Stadtumbauprozess
  • Ist Ort für regelmäßige Sprechstunden, bietet Möglichkeiten für individuellen Beratung vor Ort und die Einführung von kontinuierlich stattfindenden Aktivitäten für Betroffene und Interessierte
  • Bietet Raum sich über aktuelle Planungen und Entscheidungen in der Stadt Cottbus zu informieren, Fragen und Probleme gemeinsam mit den Partnern des Stadtumbauprozesses zu diskutieren und Möglichkeiten der Entwicklung zu kommunizieren
  • Ist Kontaktstelle für die Bürger/innen, im Stadtteil agierende Netzwerke und Akteure und Beratungsort für den Bürgerverein e.V. Schmellwitz und das Offene Netzwerk Schmellwitz

 

Unsere Stadtteilmanagerin ist vertreten u.a. im:

  • Bündnis für Familie Cottbus
  • Bündnis Gesund Älter werden im Land Brandenburg
  • Begleitausschuss Lokaler Aktionsplan (LAP) Cottbus
  • Offenen Netzwerk Schmellwitz

 

Ansprechpartnerin Dokument Ansicht/Download

Karin Kühl
Tel:  0355 - 86 69 509
Fax: 0355 - 52 71 934

Powerpoint "Stadtteilmanagement"

 

Stadtteilmanagement